Schleife ins Grüne

Diese Fahrt führt vor allem durch Wiesen, Felder und Wälder. Möglichst weit weg von allem motorisiertem und großstädtischem verläuft sie nördlich und südlich der Donau, mit einer Donauüberquerung am Staudamm bei Bergheim.

Etwa zwei Drittel des Weges ist guter Schotter oder fester, nicht asphaltierter Boden. Der Rest beim Übergang über die Donau nahe Bergheim ist ein separat neben der Straße verlaufender asphaltierter Radweg. Ca. 3 km ruhige Landstraße bei Weichering. Länge: 35 km, kaum Steigungen.


23. 5. 2017 GPX-Viewer



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Die Tour beginnt in den Innenstadt und führt zunächst über den Donaudamm zum Baggersee. Von hier aus geht´s auf einem Feldweg (Hopfenwehrl) nach Gerolfing, das entlang der Gerolfstraße auf Nebenstraßen durchfahren wird.

Nach Gerolfing beginnt der Auenweg 4, der durch lockere Wäldchen und Wiesen führt.

Gut zwei Kilometer nach dem Ortsausgang von Gerolfing befindet sich, etwa 50 Meter rechts des Weges eine tausendjährige Eiche; Da ihre alten Äste herabzufallen drohen, ist sie von einem Holzzaun umgeben.

Am Ende des Waldstückes führt die Tour an einem Kieswerk vorbei, ein erstes Zeichen der zahlreichen Baggerseen hier. In Irgertsheim mündet die Strecke in einen separaten Radweg, der auch über die Donauüberquerung auf dem Staukraftwerk führt.

Das Staukraftwerk ist ein Betonbau wohl aus den Siebzigern; der Verkehr auf der Straße ist recht dicht und diese Überquerung lädt keineswegs zum Verweilen ein.

Am südlichen Ende der Brücke aber führt ein Weg hinunter zum Donauufer, wo (in einiger Entfernung zur Straße) ein idyllisches Fleckchen Landschaft wartet. Die Ufer sind eher flach und gut zu betreten. Hier gibt es Angler und Spaziergänger.

Ebenfalls am südlichen Ende der Überquerung, allerdings dem gegenüber, also flussaufwärts befindet sich die Wassereinspeisung für die kontrollierte Überflutung der Donauauen. Sonderlich spektakulär ist das nicht, es ist eine schlichte Schleuse, aber wenn man weiß was damit bezweckt wird, und ein wie großes Ökosystem damit gesteuert wird, so ist es schön das einmal gesehen zu haben.

Was den Stausee betrifft (dh flussaufwärts, Richtung Neuburg), so gibt es hier wohl keine Rasttische oder dergleichen; Der See nördlich von hier ist eine aufgelassene Sandgrube die mit Wasser vollgelaufen ist nun nun auf ihre Renaturierung wartet. Wer sich für Frösche und Kaupquappen interessiert mag hier ein kleines Paradies finden.

Etwa zwei Kilometer nach der Donauüberquerung biegt die Strecke am Kreisl links ab und führt am Jagdschloss Grünau vorbei, das heute als Informationszentrum für die Ingolstädter Auenlandschaft verwendet wird.

Entlang der Strecke finden sich immer wieder einzelne Informationstafeln, die über dieses Biotop informieren.

Von Schloss Grünau an folgt die Strecke der Europatour EuroVelo 6, und ist sehr gut ausgeschildert mit den Sternenkreis auf blau, darin die Zahl 6.

Hier sind nun die Alleen zu bestaunen, die in der Umgebung des Jagdschlosses angelegt wurden.

Nach Gut Rohrenfeld folgen 500 Meter schwach und des Bodens wegen langsam befahrene Landstraße. Dann biegt die Strecke nach links in ein Waldstück ein, und die zweite lange Natur-Pur-Strecke beginnt. Im Verlauf dieser Strecke, mitten im Wald, sind einige übermannshohe Holzfiguren zu sehen, deren Bedeutung mir einigermaßen rätselhaft ist.

Falls der Bahnübergang vor Weichering seine Schranken geschlossen hat, obwohl der Zug längst durchgefahren ist: Hier gibt es ein Telefon mit einem Schalter; bei Betätigung löst das ein Signal aus im Stellwerk, und die Schranken werden per Hand hochgefahren.

Die Unterquerung der Bahntrasse kurz nach Weichering lässt sich auf einen schotterigen Feldweg neben der Straße umfahren. Das ist dann der schlechteste Bodenbelag der gesamten Strecke, bügelt aber gleichzeitig die größte Steigung aus.

Ab der Überquerung des Flüsschens Ach steht wieder ein eigener Radweg zur Verfügung, der zunächst asphaltiert ist, an der Landkreisgrenze aber wieder zu einem guten Schotterweg wird. Dieser Weg führt ohne weitere Umschweife direkt bis an den Ingolstädter Brückenkopf.



Streckencharakter


Von Ingolstadt bis Irgertsheim: Feldweg.
Ab Irgertsheim bis Kreisel ca 4,5 km Separater Radweg, getrennt neben der Straße
Kreisel bis Gut Rohrenfeld: Asphaltierter Radweg.
Nach Rohrenfeld: 500 Meter ruhige, langsam befahrene Landstraße.
Danach Feiner Schotter bzw Feldwege bis Weichering.
Ab Weichering: ruhige Landstraße ca 3 km nach Weichering, dann teils gut geschotterte oder asphaltierter Radweg bis Ingolstadt.