Neuburg

Nah und schön! Dieses Schmuckstück liegt nicht weit weg von Ingolstadt und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele. Ein großartiges Stadtbild verbindet sich mit gastronomischen Highlights.

Viele Wege führen nach Neuburg! Hier sollen einige davon kurz vorgestellt werden.

Hinfahrt durch die Donauauen über Schloss Grünau


23. 5. 2017 GPX-Viewer



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Diese Variante verläuft südlich der Donau durch die Donauauen, teils auf asphaltierten Straßen mit kaum Verkehr, teils (in den Wäldern) über gut befestigte Feldwege, teils asphaltierte separate Radwege. Viel Natur, Auwälder, Alleen, Wiesen und das Schloss Grünau.

Der erste der drei Abschnitte führt von Ingolstadt bis Weichering. Der zweite Abschnitt verläuft auf eher langgeschwungen-kurvigen Weldwegen bis zum Schloss Grünau. Von dort aus geht es mit einem asphaltierten separatem Fahrradweg neben der Straße ohne Umwege direkt bis in den Stadtkern von Neuburg.

Die Fahrt beginnt an der Batterie 94 und verläuft dicht an der Donau entlang Richtung Baggersee, wo die Donau überquert wird.

firefox Dann rechts halten, dicht am Donauufer bleiben. Es gibt dort zwei parallele Fahrwege: Der höhere bietet den schöneren Ausblick über den Stausee, beim niedrigeren links davon muss man sich keine Gedanken machen wie man in ca 100 Metern die 45 Grad Steigung runterkommt.

Bei nächster Gelegenheit links abbiegen, auf den Donaudamm auffahren und die Richtung beibehalten. (Buschlettenweg). Ab der Grenze zum Landkreis ist dann auch asphaltiert.

Der Weg ist ab dem Ortsausgang von Ingolstadt, also ab dem Befahren des Donaudamms identisch mit dem Donauradweg; die Strecke ist gut und lückenlos bis Neuburg als "Donauradweg" ausgeschildert.

firefox Nach wenigen Kilometern überquert die Strecke nach links das Flüsschen Ach; kurz darauf unterquert der Weg die Bahngleise. In Weichering folgt die Tour wir dem Straßenverlauf und überquert nochmals die Ach.

Vom Ortsausgang Weichering an dominieren sanft geschwungene Wald- und Feldwege.

Nach Gut Rohrenfeld ist bereits das Schloss Grünau ausgeschildert, das in einem langen, schnurgeraden Weg zu erreichen ist. Alte, imposante Alleen sind charakteristisch für die Gegend um das Schloss.

Im Schloß selbst ist ein Auenzentrum untergebracht, gegenüber des Einganges im Freien gibt es einen Wald-Erlebnispfad.

firefox Dem Schloss folgt ein markanten Kreisverkehr, wo zum ersten Mal nach vielen Kilometern wieder motorisierter Verkehr sichtbar wird. Dieser Kreisverkehr markiert das Ende der zweiten von drei Etappen.

Die dritte und letzte Teilstrecke (Grünauer Straße) führt in direkter Linie in das Stadtzentrum von Neuburg. Man ist dabei versucht, ständig Ausschau zu halten nach dem baldigen Ortseingangsschild von Neuburg, immerhin stehen etliche Schilder und Veranstaltungshinweise am Straßenrand. Aber das zieht sich über 5 oder 6 km.

Ein plötzlich sich öffnendes herrliches Stadtpanorama mit Brücke, Burg und Fluss markiert schließlich das Ziel.

Neuburgs Straßen sind recht eng und teils dicht befahren. Wer am Flussufer entlangfährt bis zur Brücke findet neben der Brücke einige Fahrradparkplätze. Hier endet auch die eingezeichnete GPX-Route. Eine reichhaltige Gastronomie, insbesondere der Schrannenplatz, ist von hier aus bequem zu Fuß erreichbar.

Länge: 23,00 km


Neuburg via Gerolfing


23. 5. 2017 GPX-Viewer



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Durchgehend asphaltiert, außerorts stets mit separaten Radwegen, die schnellste und kürzeste Strecke: Diese Variante ist quasi die Schnellstraße unter den hier vorgestellten Varianten.

Sie beginnt mit der Gerolfinger Straße in Ingolstadt, die vorbei am Kreisel bis nach Gerolfing und Dünzlau führt. Die Strecke ist hier leicht hügelig aber bietet auch einen weiten Horizont.

Nach Irgertsheim macht die Tour einen Zacken nach Süden, so wird Bergheim südlich umfahren.

Auf der Höhe von Unterstall trifft der Radweg wieder die Schnellstraße, neben der er bis nach Ried weiterläuft. Von hier an ist es nur noch ein Katzensprung bis ins Zentrum von Neuburg.

Die Tour endet an der Elisenbrücke in der Altstadt.

Länge: 22,60 km


Entlang des nördlichen Donauufers


23. 5. 2017 GPX-Viewer



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firefox Die Strecke orientiert sich möglichst nah am Donauufer und verläuft wo immer das geht auf dem Damm.



Kurz nach der Donaustaustufe Bergheim verläuft die Strecke nicht auf einem Damm sondern rechts davon, so dass man von der Donau gar nichts mehr sieht. An einigen Stellen sind Auffahrten angebaut, auf denen man auf den Damm auffahren kann. Oben allerdings ist dann der Radweg sehr schmal. Eigentlich gibt es dort nur einen 20 cm breiten Streifen, der nicht grasbewachsen ist. Das sollte aber für jedes normale Trekkingbike leicht zu machen sein.

Das betrifft eine Strecke von ca 3 oder 4 km zwischen Bergheim und Joshofen.

Wer das nicht will kann auf der bessere Strecke parallel und in 5 m Entfernung unterhalb des Damms bleiben. (Die hier aufgezeichnete Strecke nutzt sehr früh den Damm, schliesslich will man ja auch was sehen.)

Bis auf einige kurze Steigungen (z.B um auf den Damm zu kommen oder kurz vor Neuburg) flach wie ein Brett. Meist guter Schotter. Kein Asphalt.

Die Strecke ist auch sehr schön abends als Rückweg nach Ingolstadt zu fahren da dann sie Sonne im Rücken steht. Im Allgemeinen sieht man hier mehr von der Donau da das Ufer weniger bewachsen ist. Auch ist der Boden etwas besser, mit Ausnahme der Schmalspur-Passage bei Joshofen.


Südlich der Donau


23. 5. 2017 GPX-Viewer



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firefox Die Strecke beginnt an einer der schönsten und lauschigsten Ecken in Ingolstadt, dem Astronomiepark, und verläuft möglichst nahe am südlichen Donauufer.

Kurz nach der Staustufe Bergheim passiert die Strecke eine Schleuse, von der aus der Auwald gezielt überflutet wird. Schautafeln informieren über das Konzept.

firefox Wenige Kilometer weiter befindet sich eine weitere Flutungsstelle; hier aber ist der Radweg abgesenkt und über die Schleuse selbst führt kein Radweg. Im Falle einer Flutung wird der Radweg abgesperrt und ist nicht mehr passierbar. (Außer vielleicht mit Balloonraifen) Wie oft so eine Flutung passiert ist leider unbekannt, vermutlich dient sie dem Hochwasserschutz.

Flach wie ein Brett, fast immer guter Schotter. Kein Asphalt. Falls es tags zuvor stark geregnet hat, ist mit Pfützen zu rechnen. Manchmal versperrt auch ein umgefallener Baum oder herausgefischtes Treibgut den Weg, dann muss man kurz absteigen.




Neuburg via Auenweg



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Diese Varianten nutzt den Auenweg 4 von Gerolfing bis Bergheim.

Die Strecke ist asphaltiert bis Gerolfing, von dort bis Bergheim laufen Waldwege oder Schotterwege durch die Auenlandschaft.

Ab Bergheim führt ein separater asphaltierter Radweg bis nach Neuburg.


Fazit



Der Radweg nach Neuburg ist einfach flach und schlön zu fahren. Die hier Radwege lassen sich natürlich kombinieren, je nach Streckenbeschaffenheit oder Hügeligkeit. (Wobei die einzige Teilstrecke, die nennenswerte leichte Steigungen aufweist, der Abschnitt von Bergheim nach Neuburg entlang der Autotraße ist.)

Die Wege lassen sich natürlich auch kombinieren. Der Donauübergang bei Bergheim, dh. die Straße über die Staustufe, ist mit einem separaten Radweg ausgestattet, der von Bergheim bis zur Grünauer Straße und weit darüber hinaus läuft.


Die Stadt Neuburg



Weithin bekannt ist das imposante Neuburger Schloss, das zusammen mit der Donau das Stadtbild dominiert und dieser Stadt ein unverwechselbares Gesicht gibt.

Diese Anlage wurde bereits im Frühmittelalter von den Agilolfingern erbaut. Als 1522 Pfalzgraf Ottheinrich seine Herrschaft antrat, ließ er sie zu einem zeittypischen Renaissance-Schloss umbauen. Auch die Hofkirche, Schlosskapelle und das Jagdschloss Grünau stammen aus dieser Zeit und machen Neuburg zu einer der bedeutensten Renaussance-Städte Bayerns. Heute befindet sich im Schloss eine Sammlung großer flämischer Meister wie Rubens, van Dyck, Brueghel und anderen.

Aber Neuburg ist uralt; Siedlungen aus der Urnenfelderzeit (ca 1000 v.Chr.) belegen eine lange Kulturgeschichte auf dem Stadtberg. Auch ein spätantikes römisches Steinkastell wurde dort bei Grabungen gefunden.

Wer eine Stadtbesichtigung in Neuburg plant, dem seien die Neuburger Tourismus-Infoseiten empfohlen.